Schröpftherapie

Schröpfen ist eine Ordnungstherapie, die, der Anregung unserer Selbstheilungskräfte im Körper dient. Der Rücken eines irritierten Körpers bietet der tastenden Hand des Therapeuten ganz auffällige Zeichen. Wer den Rücken seiner Patienten beobachtet, wird merken, dass sich bei zunehmender Allgemeinbelastung,  Änderungen auf der Hautoberfläche zeigen.

Bereits im frühen Stadium von Erkrankungen verkünden dies, die gestörten Reflexzonen (Dermatome) worauf man Rückschlüsse über innere Organe bekommt.

Erhöhte Muskelspannung sowie  Gelosen sind fühlbar. Störfelder unserer inneren Organe an den Maximalpunkten der Haed-McKenzie-Zonen, als veränderte Hautbereiche sichtbar.

Therapeutische Beobachtungen zeigen, dass es oft genügt, in dem gestörten Ort der spinalen Reflexzone, einen adäquaten Entstörungsreiz zu setzen. Um vom nervalen Ursprung aus,  alle mit diesem Bereich zusammenhängenden Körperabschnitte positiv (heilend) zu beeinflussen.

Zonen, die eine erhöhte Spannung-Stauung, sowie einen Temperaturunterschied aufweisen, reagieren auf den mechanischen Reiz (Sog) innerhalb der Hämodynamik. Durch diese Form der  Entstauungstherapie verbessert sich der Blutfluss. Dies führt zu einer positiven Sauerstoff- und Nährsubstratversorgung. Körperschlacken im tieferen Gewebszonen werden an die Oberfläche transportiert und können so besser ausgeleitet werden.

Der Heilreiz, mittels Schröpfkopf wird meist am Rücken gesetzt. Da sich in diesem Bereich, die wichtigsten Triggerpunkte aller Regelsysteme unseres Körpers befinden.

Eine Schröpfkopfbehandlung zeigt über die Verfärbung der Haut rasch, ob der behandelte Bereich zutreffend gewesen ist. Denn der aus seiner Ordnung geratene Körper, reagiert auf die Schröpfung innerhalb von kurzer Zeit. Für den Patienten ist dies durch eine positive Veränderung deutlich fühlbar. Für den Therapeuten sofort sichtbar.

Wann sollte geschröpft werden?

  • Bei Muskelverspannungen am Rücken.
  • Bei Subluxationen von kleinen Wirbelgelenken
  • Bei Irritationszonen von Narben
  • Bei Funktionsirritationen an Organen
  • Bei Durchblutungsstörung in einem blockierten Gelenk (Knie, Hüfte, Schulter). Die Blockade kann durch eine Arthrose, Arthritis oder Prellung entstanden sein.
    Um psychische Zustände des Menschen günstig zu beeinflussen. Über die Zonen Niere-Blase, oder Magen und Herz können Symptome wie nervöse Unruhe, Entschlusslosigkeit, Stimmungslabilität positiv beeinflusst werden.